Im Einsatz für die Gemeinschaft

Im Normalfall haben wir alle nur wenige Berührungspunkte mit Rettungskräften. Höchstens im Auto machen wir den Fahrzeugen Platz, die mit Blaulicht an uns vorbeirasen. Vielleicht sind wir froh, dass wir nur kurz Berührung mit der Mission der Menschen in den Wagen, die gerade an uns vorbeizogen, hatten. Denn, dorthin wohin die Männer und Frauen in Uniform, Atemschutz und schweren Funktionswesten gehen, wollen die meisten von uns nicht gehen. Doch gerade das macht die Arbeit von Rettungskräften so wertvoll. Und bedenkt man, dass sehr viele von diesen Helfern in der Not für diese Einsätze ihre persönlich Freizeit opfern, wird ihre Arbeit und ihr Engagement nahezu unbezahlbar. Denn: Nur wenige Städte in Deutschland können es sich leisten, eine Berufsfeuerwehr zu unterhalten. Sie sind also abhängig von Menschen, die bereit sind, im Ehrenamt zu helfen.

Wenig Ehre und viel Amt? Nein!

Ehrenamtlich Männer und Frauen bei der Feuerwehr reagieren, wenn sie gebraucht werden. Viele von ihnen gehen also neben regelmäßigen Übungen und Treffen einem ganz normalen Alltag nach. Sie gehen zur Arbeit, verbringen Zeit mit ihren Familien oder treffen sich mit Freunden in einer Bar. Der große Unterschied zwischen ihnen und allen anderen ist die Tatsache, dass jederzeit ein Alarm oder das Brummen eines Piepers sie in den Dienst rufen kann. Weder Unfälle noch Brände richten sich nach der Uhr und Katastrophen vereinbaren keinen Termin. Für die Männer und Frauen im Ehrenamt bedeutet das, dass sie jederzeit gebraucht werden könnten. Für viele mag diese Vorstellung abschreckend sein, doch gerade die Möglichkeit Leben zu retten und Mitmenschen in ihren dunkelsten Stunden beizustehen, ist ein Glück, das nur Helfer nachvollziehen können.

Helfer – und Vereinsmensch

Ehrenamtliche Feuerwehrleute verbindet aber nicht nur der Wunsch zu helfen. Vor allem die Gemeinschaft innerhalb einer Feuerwehr gleicht einer großen Familie. So werden auch anstrengende und nervenzehrende Einsätze durch eine große Kameradschaft aufgefangen. Man geht immer wieder gerne in den Einsatz.